Status Update

•9. February 2010 • Leave a Comment

Da mich der ein oder andere gefragt hat ob der Blog noch lebt: jap tut er, nur habe ich und der gute Stabucks imo Prüfungsphase. Meine ist früh vorbei, ergo wird dann einiges nachgeholt an Filmen und sicher auch Blogeinträgen.

The 100 Cheesiest Movie Quotes of All Time

•22. January 2010 • Leave a Comment

Internetfundstück heute: Eine Sammlung von 100 kitschigen Filmzitaten, perfekt aneinandergereiht. Von Arnies “Get to se Choppaaa!” bis hin zu “I am here to kick-ass and chew bubble-gum and I am all out of bubble-gum”, das sich nicht als Duke-Nukem-Klassiker herausstellt sondern eigentlich aus Carpenters They live (1988) stammt.

Viel Spaß!

Quelle: [ pajiba.com ]

- Starbuck

Mehr Übersicht!

•7. January 2010 • Leave a Comment

Neues Jahr, neue Ordnung. Posts werden jetzt auf der Hauptseite abgekürzt, spart Ladezeiten, ist übersichtlicher und mehr Posts auf einer Seite, damit sowas wie im Dezember nicht passiert.

30 Days of Night

•7. January 2010 • Leave a Comment

Draussen liegt Schnee, ich hab Bock auf Vampirfilme und mir fiel 30 Days of Night in die Hände. Nach kurzer Zeit fragte ich mich, warum ich noch nie vorher Vampire in der langen Nacht im norden gesehen habe. In welcher Gegend haben lichtscheue Blutsauger bessere Optionen? Ok  die langen Hunger Zeiten und das geringe Angebot an Nahrung sind etwas Kontra Produktiv. Hab ich schon erwähnt, dass ich Rot auf Weiß als schöne Farbkombinations empfinde?

Continue reading ‘30 Days of Night’

Charles Darwin and the Tree of Life

•28. December 2009 • Leave a Comment

Das Jahr geht dem Ende entgegen und mir ist “Charles Darwin and the Tree of Life” in die hände gefallen – Kein großer Zufall im 200ten Geburstjahr-. Eine BBC Dokumentation über einen Mann dessen Arbeit mich schon viele Jahre begeistert. Nachdem ich zu beginn des Jahres  sein Buch ‘ Origins of Species’ gelesen habe  (Was jedem  empfohlen sei, das es wirklich gut lesbar ist und ohne viel fachterminologie auskommt – Zumindest aus heutiger Sicht -) konnte ich nicht wiederstehen mir diese Dokumentation anzusehen.

Zu nächst wird Darwin kurz vorgestellt, beinah Biographisch bis er sich auf siene berühmte Reise begibt – er war Geograph – die ihn nicht zu letzt zu den Galapagosinseln trug. Die hier entdeckte Artenvielfallt beschäftigte ihn viele Jahre, bis er seine Idee endlich in ein Skript niederschrieb es aber nicht veröffentlichte, da im viktorianischen England eher wenig verständis zu einer solchen Theorie zu finden seien würde und er es erst Beweisen wollte. Im folgenden wird der Weg zur Veröffentlichung und ihrer auswirkung auf unser heutiges Verständnis der Welt gezeigt. Bis ihn zu dem unwiederlegbaren Beweis auf Ebene der DNA.  Hier wird eine kleine spielerei gezeigt, welche verdeutlich Was wir wirklich durch Darwin gewonnen haben: Es konnte das Gen für Biolomineszens aus einer Qualle in Mäuse übertragen werden,  dies Funktioniert nur, wenn die DNA beider Teire kompatible ist, also auf gemeinsamen Vorfahren beruht.

Gehosted wird das Ganze von einem bereits aus den 70ger Jahren bekannten Moderator der BBC Nature Reihe (David Attenborough), diese Moderation findet nicht selten von Orten statt, die in Darwins Geschichte  relevant sind, so zum beispiel der Saal in dem die beiden Eolutions Theorien das erste mal vorgetragen wurden. Daran beeindruckte mich wie gut man “Geschichte ” erleben kann, wenn man den in England leben würde!.

Fazit: Selbst wenn heute auch jeder die Evolutions Theory schon kennt, abgesehen von den komischen Amis die ernsthaft lieber die Genesis lehren als eine bewiesene Theory der modernen Wissenschaft, lohnt es sich durch aus diese Dokumentation noch einaml zu sehen. Tolle Bilder, einfach Verständlich für ein TV Publikum.

Charls Darwin stellt für mich das Urbild eines Wissenschaftlers da: Erleben, Erkenne, Beweisen und die Welt verändern. Dabei zeigt er, dass zu seiner Zeit auch eine solch wichtige  Entdeckung von eimen eigentlich Fachfremden gemacht werden konnte. Das sollte jeden ermutigen Seine Ideen zu verfolgen.

So Long, Entropic

PS: Sollte das hier irgend einer “Genesis” freak lesen: Don’t leave a comment! And get out of my blog, for your own sake.  Your world will crumble sooner or later, cause I’ll post more of this Stuff :)

Wii Sports Resort

•28. December 2009 • 1 Comment

Weihnachten war doch zu etwas nutze, haeb ich doch überraschend Wii Sports Resort mein Eigen nennen dürfen. War Wii Sports schon alleine ein Kaufgrund für eine Wii, so sollte der Nachfolger dem Spiel in nichts nachstehen.
Natürlich gab es auch gleich sas Komplettpaket inklusive Wii Motion Plus, sonst lohnt es sich ja nicht. Dazu gab es dann auch direkt eine neue Gummischutzhülle, in der das neue Teil auch schon eingelegt war. Ein kurzer Blick in die Anleitung verrät, wie man die Wii-FB einlegen kann (sollte meiner Meinung nach auch ohne Anleitung leicht klappen, die Desginer haben sogar an eine Öffnung für die Handschlaufe gedacht) und dann kann es schon losgehen. Nur noch Disc einlegen und starten. Der zusätzliche Kasten stört auch nicht beim Halten der Fernbedienung und man merkt auch keine Veränderung bezüglich Gewicht und Balance. Man kann die Konstruktion also getrost zusammengesteckt lassen, auch wenn man Spiele ohne Motion Plus spielt. Zusätzlich werden die Verankerungen der Motion Plus mit einem Schieber an der Unterseite blockiert, so dass ein versehentlichliches Ablösen während der Benutzung verhindert wird. Die Verarbeitung des Gehäuses ist exzellent und auch beim zusammenstecken der beiden Teile gab es keine Unstimmingkeiten, was wieder für gute Nintendo-Qualität spricht.

Und nun zum Spiel: Startet man zum ersten Mal, so wie wird man mit einem dreiminütigen Einführungsvideo zum Anschliessen der Wii Motion Plus begrüsst. Also für die Leute, die trotz Anleitung keine Ahnung haben, wie man das Ding anschliesst. Muss man sich ansehen, kann man nicht unterbrechen, zum Glück nur ein einziges Mal, später geht es direkt zum Spiel. Ich weiss nicht wer das braucht und warum man dieses Video nicht einfach als Werbefilmchen in den Nintendo-Kanal gesetzt hat, ich fand es wirklich überflüssig.
Danach kann man mit dem Spiel loslegen. Wie schon beim Vorgänger kommt man durch drücken von A+B zum Auswahlscreen für die eigentlichen Spiele. Harcore-Fans können hier auch noch einmal das Einführungsvideo zu Wii Motion Plus ansehen. Diesmal hat Nintendo 12 Spiele spendiert. Auch hier gibt es noch Bowling und Golf, mit leicht veränderten Spielmodi, die übrigen 10 Spiele sind neu. Folgende Spiele sind enthalten:

  • Schwertkampf
  • Wakeboard
  • Frisbee
  • Bogenschießen
  • Basketball
  • Tischtennis
  • Golf
  • Bowling
  • Jetboot
  • Kanufahren
  • Radfahren
  • Luftsport

Ziel der Spiele ist wie immer den Highscore zu erreichen und sich zu verbessern. Daneben kann man auch verschiedene Achievements erhalten, wenn man bestimmte Aktionen schafft, wie z.b. einen Split beim Bowling zu werfen. Je nach Spiel sind auch verschiedene Spielmodi möglich, die je nach Spiel sehr variieren können. Insgesamt kann man 24 verschiedene Spielarten freischalten.Gespielt wird auf der Insel Wuhu-Island, die im Spiel “Rundflug” auch etwas erkundet werden kann. Grafisch hat sich gegenüber dem Vorgänger nicht viel verändert, insgesamt wurden mehr Details in die Szenen eingebaut und auch die Spielerfiguren kommen bunter rüber.

Wii-Fernbedienung mit Wii Motion Plus

Wichtiger ist der Einsatz und die Leistung von Wii Motion Plus, die Veränderung macht sich wirklich bemerkbar. Einen guten Vergleich kann man zwischen den beiden Version des Bowlingspiels ziehen. Auch wenn das Originalbowling technisch schon wirklich überzeugend war, setzt Motion Plus die Messlatte wesentlich höher. Vorher hatte man beispielsweise manchmal das Gefühl, man könnte die Kugel nicht so gut steuern wie gewünscht. Jetzt bekommt man wesentlich mehr Kontrolle und die Würfe “sitzen” einfach besser. Ein deutliches Plus an Nintendo. Bewegungen werden deutlich genauer umgesetzt, so dass man ein noch besseres Steuerungsgefühl bekommt. Wie sich die neue Erweiterung durchsetzen wird, bleibt abzuwarten, es hängt davon ab, wie andere Entwickler auf diese Neuerung setzen. Der Einzelpreis für Wii Motion Plus mit knapp 19 Euro klingt aber noch recht fair, wenn man noch eine zweite Fernbedienung hat und auch zu Zweit spielen möchte.

Insgesamt ist Wii Sports Ressort wieder ein klassisches Partyspiel, die meisten Spiele können von bis zu 4 Spieler in Reihe gespielt werden, wie schon in der ersten Version. Spiele, wie beispielsweise Schwertkampf können auch von zwei Spielern gleichzeitig gespielt werden. Auch für eine kurze Spieleinlage zwischendurch ist das Spiel bestens geeignet, Spielspass garantiert.

Wuhu Island

Bis dann,
Jinsu

Rated X-Mess : Dawn of the Dead

•26. December 2009 • Leave a Comment

So hier der erste Klassiker : Dawn of the Dead. Hieß ursprünglich einfach Zombie in Deutschland, unzumutbar vier Worte zu übersetzen, da wirds halt genau eines!

Dawn of the Dead bildet die erste Vorsetzung zu “Night of the Living Dead”. Die Story spielt also in einer bereits gründlich verseuchten Welt, dabei geht es um vier Haupakteure, die sich im wesentlichen mit Zombies und ein paar Bikern in einem Kaufhaus rumschlagen. Ich hatte zwar den eindruck, dass die Biker das größere Problem waren, was aber nur als Anzeichen für die abwesenheit von Gehirnmasse bei den Zombies zu bewerten ist.

Nur damit man mich nicht anklagt: Hiermit haben ich das Remake Dawn of the Dead aus dem Jahre 2004 auch erwähnt!

Für mich hat das Original unheimlich Viel mehr Chrakater… LOL

Im aktuelleren Teil ist halt die Qualität besser, und es Splatter auch anders, aber das is ja mnch zwingend besser :P. Aber das Original hat auch seine Stärken 70ger Kamera, Kostueme und Masken. Die Zombies sind teils mind grün im Gesicht, die Männer tragen Flanell Hemden und und und.

Man sollte nur nich drauf hoffen bei dem Film erschrocken zu werden, aus heutiger Sicht ist das ganze eifnach nur Urkomisch. Selbst wenn man sagen muß, dass die Charaktere gut dargestellt sind ( also die nicht zombies) und man sie sicher auch mögen wird.

Fazit: 70ger zombies! Mir fehlte nur ein bsichen der Funk :P Klassischer Zombie Movie, sollte man gesehen haben.

PS: Nein ich werd jetzt nich noch: Night of the living Dead, Day of the Dead und Land of the Dead reviewen :P

“Many have died, last week, on these streets. In the basement of this building, you will find them. I have given them the last rites. Now, you do what you will. You are stronger than us. But soon, I think they be stronger than you. When the dead walk, senores, we must stop the killing… or lose the war.”

Call of Duty: Modern Warfare 2

•26. December 2009 • Leave a Comment

Nachdem das spiel so kontrovers diskutiert wurde, konnte ich ja nich anders , als es selber zu spielen. Ich war und bin immer noch kein Fan von realistischen Shootern, da tendiere ich lieber zu Alien/ Horror Shootern.

Modern Warfare 2 ist wie nich anders zu erwarten optisch gewaltig, Shader, Schatten, Partikelsysteme alles in allem eifnach sehr detailiert und Realitätsnah. Stoffe von Ausrüstung wirken plastisch unterschiedlich, aber wie üblich, wenn man nich gerade in einer Cut-Scene steckt hat man eh keine Zeit drauf zu achten. Allerdings machen die Shader in Kombination mit Partikel Systemen da einen unterschied. Sand’stürme’ ;Papierfetzen in hinterhöfen oder auch Rauch und Nebelschwaden wirken nicht einfach nur als “sichtschutz” sondern sehr Real. Eigentlich versucht man  diesen dingen auszuweichen, aber das gelingt in Modern Warfare 2 nicht mehr wirklich.

Gameplay und Atmsophäre sind super gelungen. Die Mission Beschreibung vor dem jeweiligen level gibt einem das Gefühl “Alles klar, weiß ich ja was zu tun ist” , diesen Gedanken wird man sofort wieder verwerfen, immer wieder wird man in unübersichtliche Situationen geworfen, die Änderung der Situation wird meist per Funk oder rein Verbal von einem der Team mitglieder übermittelt ( um die man sich nicht kümmern braucht, reine KI Charaktere). Klar ist alles gescriptet, aber eben sehr gut. Läst man sich ein bischen auf die ganze Sache ein, gerät man öfter mal in absolute Hast und verliert die Disziplin und Ruhe, die nötig wäre die geänderte Situation zu erfassen und korrekt zu lösen. Hinzu kommt das man auch mal mit Eispikeln bewaffnet  Klettern geht, oder eine Rafting Tour macht, Für abwechslung ist also nicht nur vom Level Design her gesorgt.

Die oft angeführte Kritik ” man MUSS zivilisten töten um siene tarnung aufrecht zu erhalten” bla bla; Hier bleibt die frage: habt Ihr alle ein anderes Spiel gezockt als ich? Meine uncut  US Version weißt mich nach der Installation ausführlich darauf hin, dass Level übersprungen werden können. Zusätzlich kann man in den so oft zitierten level einfach nichts tun, und ‘zusehen’. In allen anderen Situationen wird meist schon der Tot eines einzigen Zivilisten mit dem scheitern der Mission geahndet. So wird dem Spieler sehr schnell anerzogen nur auf “Bösewichte” zu feuern, also etwas zurückhaltung zu üben und vorsichtig zu sein, bewaffnete Ziele von unbewaffneten  zu unterscheiden.

Als größten Nachteil seh ich allerdings die sehr sehr kurze Spieldauer des Singelplayers an. Die Story war gut, spannend und Atsmophärisch. aber die 7 Stunden für den ersten durchlauf fand ich ernüchternt. Multiplayer habe und werde ich nicht testen, daher kann ich nichts zum wiederspielwert diesbezüglich sagen, der Singelplayer bietet für mich keinen anreiz nocheinmal anzufangen.

Fazit: Tolle Graphik, gute Story und Atmosphäre, viel zu kurz. Für den Singelplayer lohtn sich die Ausgabe einfach nicht. Die Kontroverse Diskursion war meiner Meinung nach einersetis PR andereseits schlichte Fehlinformation, es gibt Games, die um einiges weiter gehen was die Verwerfung von Moral angeht.

PS: Makaberes Detail, nach dem Durchspielen ist ein Museum freigeschaltet, in dem man nocheinaml Modelle von Figuren , Fahrzeugen usw betrachten kann. Waffe aus der Vitrine geklaut und erstmal brav alles was an Figuren rumsteht umgenietet => muss nicht wirklich sein

Avatar 3D – Real-D vs. XpanD

•25. December 2009 • 1 Comment

Welcher Film eignet sich besser, um 3D-Techniken zu vergleichen als James Camerons Avatar? Zunächst jedoch ein kleines Review zum Film selbst…

Avatar Review

Avatar Kinoposter

Avatar beeindruckt nicht nur in 3D. Die detailverliebte Dschungel-Welt von Pandora, läßt selbst den kalifornischen Jedediah Smith Redwoods State Park (auch bekannt als Waldmond Endor) alt aussehen (und der war sogar echt!). Pandora gehört wahrscheinlich zu den realistischsten Computerwelten der heutigen Zeit. Was das CGI-animierte Naturvolk der Na’vi angeht: Nie zuvor hat mich Pixelmimik und Motion-Capturing so staunen lassen.

Vom Zeitpunkt der ersten Außenszene auf dem Planeten fühlt man sich wie dorthin versetzt. Dieses Gefühl wird natürlich in der 3D-Vorstellung noch verstärkt. Nichtsdestotrotz läßt sich der Film am Anfang genug Zeit, um Charaktere vorzustellen und Atmosphäre aufzubauen – eine meiner Meinung nach heutzutage weitgehend vergessene Tugend des Sci-Fi-Genre. Dies dient bei Avatar auch nicht zuletzt dazu, dem Zuschauer und besonders seinen Augen eine Eingewöhnungsphase zu gönnen.

Passend zum Film bringt der Soundtrack von James Horner ethnische Melodien und Instrumente ein. Stellenweise erinnern die Themen auch an “Weltmusik”. Dennoch klingt Horner mit kleinen Anleihen aus seinen früheren Werken wie Aliens oder A Beautiful Mind unverkennbar durch. Die Musik wartet mit den typisch rhythmischen Trommeleinlagen (irdischer) Naturvölker und teils sphärischen Akkordfolgen auf und bleibt dabei traditionell symphonisch – so mag ich es.

Die erzählte Geschichte stellte sich zwar als klassisch heraus, wirkte aber dennoch nicht platt und keineswegs wie um die Effekte herumgestrickt. Im Gegenteil, man identifiziert sich schnell mit den Charakteren, wenn es auch zwischen Gut und Böse wenig Abstufungen gibt. Aber wenn ich ehrlich bin, weiß ich spätestens seit Star Wars, daß schwarz und weiß mit sehr wenig Graustufen kein Nachteil sein muß.

Einzig der Hauptcharakter macht eine Wandlung durch: Er verliebt sich mehr und mehr in die Na’vi und das Leben seines Alter Egos (Avatars). Nachvollziehbar ist das allemal, leben doch die Na’vi im völligen Einklang mit ihrer Natur. Pandora gewinnt besonders an Attraktivität, wenn man bedenkt, daß die meisten von uns in einer industrialisierten Welt leben, die im krassen Gegensatz dazu steht.

Neu ist das Thema des Films indes nicht. Ähnliches habe ich schon in Dances with Wolves (1990) oder Enemy Mine (1985) gesehen, aber die Art der Präsentation und die entstehende Atmosphäre ist meiner Meinung nach einzigartig. Ich für meinen Teil wünschte mich nach der Vorstellung in der ernüchternden Realität des Kinosaals sofort auf den Planeten zurück. :-)

Um es mit den Worten des Hauptcharakters Jake Sully zu sagen: “Es ist alles verkehrtherum, hier drinnen ist die reale Welt und da draußen der Film.”

3D wird massentauglich

Sowohl Real-D als auch XpanD nutzen digitale Projektion. Das kommt der 3. Dimension besonders zugute, da analoge Altlasten wie Staubpartikel auf dem Filmmaterial und Laufunruhen des Projektors endgültig besiegt sind. Gerade die Projektion in 3D würde durch ein wackeliges Bild die sowieso schon angestrengten Augen unnötig weiter belasten. Dazu muß man allerdings sagen, daß James Cameron sehr augen-schonend und gezielt mit dem 3D-Effekt umgegangen ist: Die Kamera vermeidet hyperaktive Schnitte und Ruckler, wobei das Objekt von Interesse stets fokussiert ist. Die Effekthascherei älterer Jahrmarkt-3D-Effekte, die sich weit VOR der Leinwand abspielten, sind letztendlich im 3D-Kino unerwünscht. Und das würde auch niemand 2 Stunden lang mit gekreuzten Augen durchhalten. Stattdessen ist Schaukastenprinzip angesagt bis das Holodeck erfunden wird und das ist auch gut so. :-)

Technobabble

Vorbei sind auch die Tage in denen Farbfilter in Rot/Grün oder Rot/Cyan den Leuten Kopfschmerzen bereiteten und für beschnittene Farbräume sorgten. Bei Real-D kommt eine Polarisationstechnik in Verbindung mit handelsüblichen Polfilterbrillen zum Einsatz. XpanD setzt dagegen auf Shutterbrillen, die über ein Infrarotsignal mit dem Projektor synchronisiert werden. Ersteres sind also passive Einweg-Brillen, während sich bei XpanD ein Stück Technik in der Brille selbst befindet. Diese müssen nach der Vorstellung natürlich wieder zurückgegeben werden, bei Real-D entsteht umso mehr Plastikmüll.

Real-D-Brille

Polfilterbrille Real-D, Photo Wikipedia

Bild der XpanD-Brille

XpanD-Shutterbrille

Megapixel

Die genauen Pixelzahlen für beide Auflösungsgrößen (2K und 4K) sind je nach Quelle und Seitenverhältnis unterschiedlich, aber 2K (2048 px breit) entspricht in etwa der in heutigen Wohnzimmern üblichen 1080p-Auflösung (im Volksmund “Full-HD” genannt), während 4K (4096 px breit) etwa das Vierfache in Pixel mißt.

Gegeneinander

Eingang zur Lichtburg in Essen

Um beide 3D-Techniken vergleichen zu können, suchte ich mir zwei Kinos aus meiner unmittelbaren Umgebung (Ruhrpott!) heraus, welche diese Techniken im Einsatz haben. Das war zum ersten das Multiplex-Kino in Gelsenkirchen (auch bekannt unter neuem Namen “Apollo”). Hier wird Real-D in Verbindung mit einem 4K-Projektor von Sony eingesetzt. Und zum zweiten die Essener Lichtburg, welche auf XpanD in 2K setzt.

Kinos in eurer Umgebung findet ihr vielleicht auf der Liste von 3D-Kinos in Deutschland, Österreich und Schweiz vom heise-Verlag.

Mein Vergleich kann an dieser Stelle nur subjektiv sein, da die Unterschiede zwischen beiden Methoden zwar bemerkbar sind, aber für eine genauere Beurteilung ein Direktvergleich mit den selben Bedingungen (Abstand zur Leinwand, Größe der Bildfläche, Auflösung etc.) nötig wäre. Beide Techniken eignen sich jedenfalls gut zur Projektion von bewegten 3D-Bildern und haben auch lange Tradition.

Kinosaal der Lichtburg, Bild Leinwand

Kinsosaal der Lichtburg, Sicht auf die Leinwand

Dabei spielt die Auflösung (2K gegenüber 4K) anscheinend keine so große Rolle, denn der 3D-Effekt war bei beiden Kinobesuchen sehr deutlich erkennbar. Bei 2K war ich nicht in der Lage einzelne Pixel auszumachen, saß aber auch gegenüber meinem Besuch im Multiplex Gelsenkirchen um einiges weiter weg von der Leinwand. Generell sollte der plastische Eindruck aber von Schärfe (höherer Auflösung) noch profitieren.

Beide 3D-Brillen´erlauben es dem Zuschauer problemlos noch eine normale Brille darunter zu tragen, wobei der Tragekomfort der Real-D-Brille klar überwiegt. Auch wenn sie nicht so spacig aussieht, ist sie doch sehr viel dünner da man sich die Synchronisations- und LCD-Technik hier sparen konnte.

Kinosaal der Lichtburg Bild 2

Lichtburg Essen: Parkett, Balkon, Loge

Der letzte und für mich ausschlaggebende Unterschied ist, daß das Bild mit XpanD deutlich an Helligkeit einbüßt gegenüber einer normalen Projektion, noch mehr als es bei Real-D schon der Fall ist. Dies wird in der Praxis zwar durch Erhöhung der Projektionshelligkeit kompensiert, aber auch hier sind die Grenzen irgendwann erreicht. Außerdem hatte ich den Eindruck, daß die Farben bei XpanD weniger Sättigkeit hatten in Verbindung mit einem leichten Grünstich, der anscheinend von der Shutterbrille herrührte. Ich persönlich bevorzuge deshalb in Zukunft Real-D, wenn ich die Wahl habe.

Alles in allem möchte ich aber nichts schlecht reden. 3D-Kino ist eine gewaltige visuelle Erfahrung und diese kann man mit beiden Techniken machen. Es gibt ja außerdem auch noch weitere Verfahren (siehe 3D-Kino-Liste von heise.de). Avatar macht definitiv Lust auf mehr Realfilm in 3D, z.B. Tim Burtons Alice in Wonderland in 3D, welcher im März 2010 in die Kinos kommt.

Bei den beiden besuchten Kinos (Multiplex-GE/Apollo und Lichtburg) sei noch lobend erwähnt, daß der Lautstärke-Pegel angenehm war, nicht zu leise, nicht zu laut – so muß es sein. Hier wird wohl noch professionell eingepegelt. Anderes habe ich schon öfter im Cinemaxx-Essen erlebt, dessen Anlage das krasse Dezibel-Tuning anscheinend nicht mitmacht und deswegen häßlich übersteuert.

- Starbuck

Nützliche Links

Reality Check : Einkaufen vor den Feiertagen AKA “This is Sparta!”

•24. December 2009 • Leave a Comment

Da steht man gemütlich auf und denkt ” boah Apfelpfannkuchen, das wäre was” ok einkaufen  genau 1 Apfel, weil die daheim sind für was anderes gedacht. Auf der strasse wird mir schnell klar: Ah ja es ist ja der 24te, das wird voll.

Und nun der Grund warum das hier übehaupt auftaucht: Wenn ihr mal lust habt das “panische einkaufen vor einer Katastrophe”  aus den großen Filmen  nachzufühlen : geht jetzt! Scheinbar kommen die 4 feiertage so überaschend wie ein Pyroklastischer Strom aus einem 10 Jahre Aktiven Vulkan oder wie der ach so unerwartete Wintereinbruch mit dem entsprechenden Verkehrschaos jedes Jahr aufs neue :)

Menschen drängel auf dem vereisten Parkplatz um 1 min früher im viel zu vollen Ladn auf nen einkaufs Wagen zu warten, stürmen dann angepisst los und stossen erstmal den ein oder anderen in ihrem weg mit dem Ellenbogen. Das übliche Bild von einem Wiehnachtsmarkt, jetzt auch in engen Gängen.  Als ich entspannt meinen Apfel in der Hand richtung Kasse geschlender bin habe ich mir überlegt: Ich bleib doch noch nen weilchen, um mir anzuschauen wie scheiße menschen doch sind. Mit Erfolg: Leute stritten sich um den letzten Sixpack Cola mit dem klassikern  ”ich hab ihn zu erst gesehen”. mein Highlight war eine Ältere Dame die aus einem fremden Wagen Fleisch stibizte und sich für ihr alter schnell zur Kasse begab.

Fazit: Nach dem Erlebnis fragt man sich: Wie hat die Menschheit es so weit gebracht? Offensichtlich sind wir nach Millionen Jahren der Evolution noch immer nicht in der Lage unsere “nahrung” einzuplannen. Zum Glück sieht man immer öfter, dass der Körper selber Vorrat hält – Bierbäuche  und Amerika seien hier einmal erwähnt, aber schon in Zombieland wird gezeigt “poor fat Bastard”- Es war beim erleben sicher lustiger als die Beschreibung, leider hatte ich keine Cam dabei.

im Endeffekt nutze ich das hier um den Lesern ein paar erholsame  Tage zu Wünschen und last euch nich Stressen von dem Mist.

Das Theam für die freien Tage hier heißt” Rated X-Mess” das wird ein paar ältere Zombiefilme beinhalten :)

So Long

Entropic